Freitag, 27. August 2010

Ein Stück vom Paradies


Möchte an Deiner Seite stehen,
kein Wort sagen, nur Dich sehen.
Mich in Deinem Blick verlieren,
alles riskieren.


Wünsch mir nur ein kleines Stück
vom Glück zurück.
Vom Glück, das uns verließ,
ein Stück vom Paradies.


Warum konnten wir's nicht halten?
Was lief falsch, was ist passiert?
Waren's fremde Urgewalten,
oder wurde intrigiert?


Verloren sitz ich hier mit meinem Traum,
zerstört, am Boden,
versteckt hinter unserem Lebensbaum.


Ich seh die Äste,
sie recken sich zum Himmel noch.
Ich seh die Wunden,
aus jeder eine Träne kroch.


Unser Griff zu den Sternen,
war er zu hoch?
Ich denke, für diese Liebe
gibt man alles doch.


Haben wir zu sehr vertraut,
zu wenig Sicherheiten eingebaut?
Doch wie immer, diese Sorgen
verschiebe ich dann mal auf morgen.


© Chérie de Louis (27. August 2010)


Donnerstag, 19. August 2010

Das große Schweigen


Was muss eigentlich noch geschehen?
Wieviel Zeit muss noch vergehen?
Werde ich es je verstehen?
Werden wir uns wiedersehen?


Möchte so viel von Dir wissen,
aber will nicht fragen müssen.
Und so wart' ich immerfort
auf Dein erklärend offenes Wort.

Doch die Monate, sie zeigen
immerzu das große Schweigen.
Ist die ängstliche Stille
wirklich Dein Wille?

Nicht ausgesprochene Worte schmerzen,
hinterlassen Wunden auf dem Weg zu meinem Herzen.
Wem soll dieses Schweigen nützen?
Willst Du Dich damit nur schützen?

Du sagst, Du seist ein Egoist,
ich glaube nicht, dass Du es bist.
Auch Dich wird dieses Schweigen quälen,
das klare Wort, es wird Dir fehlen.

Die Nähe, die wir uns gestatten,
rückt immer weiter in den Schatten.
Ich habe Angst, dass wir verpassen,
unsere Liebe zuzulassen.

© Chérie de Louis (19. August 2010)


Belüg mich


Eigentlich, so wünsche ich,
mir ein tolles Leben, nur für Dich.
Und doch habe ich Angst,
dass Du es kannst.


Angst vor dem Moment,
wo Dich jemand kennt,
wo Du merkst, Du bist verliebt
und es mich nicht länger gibt.

Jederzeit kann es geschehen,
hilflos müsste ich's ansehen
und jeder Lebenssinn
wäre dahin.

Was wär dann mit meinem Herz?
Wie verkrafte ich den Schmerz?
Wie könnt' ich damit weiterleben?
Ich würde mich bestimmt aufgeben.

Bitte, lass es nie geschehen,
fang all meine Träume, unbesehen.
Ich bitte Dich, belüge mich,
doch sag mir nie, ich lieb Dich nicht.

© Chérie de Louis (19. August 2010)


Fazit


Mensch... hör zu.
Hör einmal genau hin.
Die Lösung ist so nah,
erkenn doch mal den Sinn.

Alles ist so klar,
ich zweifel nicht daran.
Jeder Traum wird wahr,
wenn man vertrauen kann.

Lass Deinen Mantel fallen,
den Panzer brauchst Du nicht.
Du gingst durch dunkle Hallen,
jetzt folge meinem Licht.

Mach Dich nur einmal offen,
hör einmal noch aufs Herz,
mein jahrelanges Hoffen
vertriebe jeden Schmerz.

Noch glaub ich an die Liebe,
an uns und an das Glück.
Was immer mir auch bliebe,
wäre der Blick zurück.

Es ist viel Zeit vergangen,
hat mich Geduld gelehrt.
Vom Traumfänger gefangen,
war jede Träne wert.

© Chérie de Louis (18. August 2010)


Freitag, 6. August 2010

Am Abgrund



Melancholische Gedanken
bringen manchmal mich zum Wanken.
Gedanken über des Lebens Sinn,
führen mich dann sonstwohin...


Was, wenn's morgen ist vorbei?
Wäre ich dann wirklich frei?
Würde ich das Sehnen
mit in den Himmel nehmen?


Würd' ich weiter an Dich denken?
Könnte ich Dein Schicksal lenken?
Könnt' ich Dich vielleicht beschützen?
Würde ich dort mehr Dir nützen?


Würd' ich wirklich wissen,
Dich nicht mehr zu vermissen,
ich würde gehen.
Aber ich zweifel noch,
darum möcht' ich Dich vorher noch mal sehen.


© Chérie de Louis (06. August 2010)


Mittwoch, 4. August 2010

Kopf hoch


http://www.youtube.com/watch?v=LGhSwjHv92Y


Manchmal muss man Dinge einfach ertragen,
ohne zu fragen.
Man erkennt keinen Sinn
darin.

Das Schicksal schlägt zu,
lässt auch Dich nicht in Ruh'.
Lacht Dir höhnisch ins Gesicht,
lächel zurück, fürchte es nicht.


Vertrau auf die Zeit,
die die Schatten vertreibt.
Alles wird gut,
nur Mut!


© Chérie de Louis (27. Juni 2010)