Sonntag, 28. Februar 2010

Mein Wunsch


Möchte mich jetzt an Dich schmiegen
und in Deinen Armen wiegen.
Deine Haut entdecken,
Deine Küsse schmecken,
in Deinen Haaren wühlen,
Deinen Herzschlag fühlen.

Würde alles dafür geben
endlich mit Dir abzuheben.
Deine Küsse schmecken,
über Deine Lippen lecken.
Mit Dir das Gefühl erleben,
in den Himmel zu entschweben.

Möchte nur noch rosa sehen
und an Deiner Seite stehen.
Deinen Worten lauschen,
heiße Küsse tauschen.
Alle Türen schließen,
Dich allein genießen.

Nur wir zwei auf dieser Welt,
bräucht ich weder Gut noch Geld.
Höchstes Glück wär sicherlich,
wenn Du sagst, ich liebe Dich.
Doch ich finde keine Ruh,
denn was fehlt, bist Du.

© Chérie de Louis (27. Februar 2010)

Dienstag, 23. Februar 2010

Weißt Du noch?


Weißt Du noch,
wie es begann?
Du sagtest doch,
wir fangen nicht zu spielen an,
wollen immer ehrlich sein,
mit klaren Worten, wahr und rein.
Du nahmst mir das Versprechen ab,
das gern ich gab.

Weißt Du noch,
wie uns geschah?
Waren uns unendlich nah.
Durchbrachen alle Schranken,
teilten innerste Gedanken.
Wir konnten es kaum fassen,
aber auch nicht lassen.
Wir mussten uns sehen,
um zu verstehen.

Weißt Du noch,
als wir uns trafen?
Ich konnte nächtelang nicht schlafen.
Dann, am Bahnhof, erster Blick
in Deine Augen, gefühltes Glück
und weiche Knie,
den Moment vergess ich nie.
Schnell entbrannte eine Glut,
weißt Du noch? Sie tat uns gut.

Weißt Du noch,
wie wir uns fühlten,
als die Gefühle uns umspülten?
Wir Wogen der Lust erfuhren?
Sie hinterließen Spuren.
Ich konnt' in Deine Seele schauen
und schenkte Dir dafür Vertrauen.
Ich hoffe, dass Du's nie zerstörst
und wie ich den Ruf erhörst,
den Schrei aus unseren Seelen,
weil sie einander fehlen.

© Chérie de Louis (21. Februar 2010)

Spiel nicht mit mir


Was ist los?
Was machen wir bloß?
Reden um den Brei herum,
machen immer nur auf dumm.
Wir schließen die Gefühle ein,
keiner will der Looser sein.

Warum können wir's nicht wagen,
uns zu sagen,
was wir wirklich denken,
statt leere Worte uns zu schenken.
Beide werden wir verlieren,
da unsere Herzen bald erfrieren.

Drehen weiter uns im Kreis,
obwohl jeder von uns weiß,
dass wir so nicht vorwärts kommen.
Haben beide nichts gewonnen
bei diesem Spiel.
Immer ferner rückt das Ziel.

Feierlich haben wir versprochen,
"Keine Spielchen!" Ist's zerbrochen?
Das Versprechen war uns wichtig,
ist es heute nicht mehr richtig?
Immerzu denk ich daran,
wie es zwischen uns begann.

Mehr als ein Jahr ist nun vergangen,
ich fühle mich seitdem gefangen.
Oft dachte ich, es sei vorbei,
doch niemals fühlte ich mich frei.
Wie in Ketten sitz ich hier
und bring Gedanken zu Papier.

Wie lange wird das noch so gehen?
Werden wir uns wiedersehehn?
Da sind so viele Fragen,
dabei möcht ich nur eines sagen,
Du bist das Wichtigste für mich,
Ich liebe Dich.

© Chérie de Louis (21. Februar 2010)

Sehnsucht


Meine Sehnsucht, Dich zu spüren,
Dich zu küssen und berühren,
Deiner Stimme Klang zu lauschen,
während wir die Blicke tauschen,
diese Sehnsucht ist so stark,
wächst mit jedem neuen Tag.

Möchte Deine Lippen schmecken,
zärtlich küssend Dich erwecken,
mit Dir lachen und auch weinen,
Geist und Körper tief vereinen,
mit Dir streiten und versöhnen
und Dich immerzu verwöhnen.

Stunden vor'm Kamin verweilen,
alle Sorgen mit Dir teilen,
Glück nie mehr allein erleben,
im Dunkeln festen Halt Dir geben,
nie mehr ohne Dich erwachen,
ach, da sind so viele Sachen,
die ich ohne Dich nicht will,
doch Du schweigst still.

So frag ich mich, wohl tausend mal,
ist es Liebe oder Qual?
Erwarte ich von Dir zu viel,
oder spielst Du nur ein Spiel?
Du bist das Rätsel meines Lebens,
die Lösung suche ich vergebens.
Nimm mein Herz, zerstör es nicht,
fang es auf, bevor's zerbricht.


© Chérie de Louis (17. Februar 2010)

Valentins-Tag


Valentins-Tag,
was immer man darunter verstehen mag.
Für mich die Zeit, mal nachzudenken,
wen möchte ich denn nun beschenken?

Da fällt mir erst nur einer ein,
so geht's mir sicher nicht allein.
Doch denk ich nach, da gibt's noch mehr,
sie liegen mir am Herzen sehr.

Denn in meinen dunklen Stunden,
hab ich Freunde hier gefunden.
Tief verbunden in der Nacht,
mit gelitten und gelacht.

Ich dank Euch für die schöne Zeit
und für die Gemeinsamkeit.
Auch wenn es virtuell erscheint,
es ist grandios, was uns vereint.

Ich drück Euch, küss Euch und liebkose,
reiche jedem eine Rose
und wünsche Euch, weil ich Euch mag,
eínen wundervollen Valentins-Tag.

© Chérie de Louis (14. Februar 2010)

Ich liebe Dich


Ich liebe Dich, weil Du unmöglich bist,
mich scheinbar immer nur vergisst,
weil Du die falschen Lieder singst,
mich immer noch zum Weinen bringst,
weil Du so viele Fehler hast
und überhaupt nicht zu mir passt,
weil Du mir Endorphine schenkst
und meine Gefühle lenkst,
glühende Gefühle heraufbeschwörst,
doch immer nur Dir selbst gehörst,
mir immer noch die Träume fängst,
ich weiß es längst,
dass ich Dich nie vergessen kann,
Du Ideal von einem Mann.

© Chérie de Louis (14. Februar 2010)

Bestimmung


Welche Magie, welche Macht liegt in Dir?
Was geschieht mit mir?
Warum kann ich Dich nicht vergessen?
Wieso bin ich wie besessen?
Warum hast Du mich schon im ersten Augenblick fasziniert?
Was ist passsiert?

Unerwiderte Liebe,
nicht ausgelebte Triebe.
Spielst Du ein Spiel?
Will ich zuviel?
War's nur ein Traum?
Ich glaube es kaum.

Ich will es zurück,
das Gefühl von Glück.
Ich möchte nicht lernen,
Dich zu entfernen
aus meiner Welt,
wo Liebe zählt.

Ein Jahr ist vergangen.
Ich bin gefangen
im Liebesgarten,
verdammt zu warten,
scheint wie ein Hohn,
doch ich kenne es schon.

Spüre es mit allen Poren,
bin geboren
Dich zu lieben und zu hassen.
Die Erde mag aufhören, sich zu drehen,
doch eins wird nie geschehen,
meine Liebe zu Dir wird nie mehr verblassen.


© Chérie de Louis (Februar 2010)

Verwirrt


Dunkle Gedanken, Herz in Schranken.
Eingesperrt, völlig verzerrt.
Hab mich geirrt, bin verwirrt.
Aus der Traum, kein Lebensraum.

Muss mich winden, wiederfinden.
Zurück ins Leben, steh daneben.
Kaltes Herz, tiefer Schmerz.
Depression, voller Hohn.

Verlier mein Ich, will nur Dich.
Suche Licht, find es nicht.
Kopf ist leer, vermiss Dich so sehr.
Kann es sein? War es nur Schein?

© Chérie de Louis (Februar 2010)

Sonnenstrahl


Streichel mich, Du Strahl der frühen Sonne,
lass zärtlich Deine Wärme mich verführen.
In diesem frühen Akt liegt alle Wonne,
wenn gierig meine Hände ihn berühren.

Hitze, nicht allein auf meiner Haut,
innerlich verbrennend und vertraut.
Momente, intensiver nie gelebt,
einzig ihn zu lieben nur bestrebt.

Schmieg mich fest in seinen Arm,
lass meine Finger zärtlich kreisen,
sein Körper, von der Sonne schon ganz warm,
erwacht. Zeit, Liebe zu beweisen.

Du, früher Sonnenstrahl, verlässt den Ort,
hast mich behutsam nur geweckt
und zeigtest mir, ganz ohne Wort,
der Liebe Wärme, die mich nun bedeckt.


© Chérie de Louis (Februar 2010)

Glücks-Taumel


Ich kann es nicht glauben,
fasse es kaum,
meine Muse ist zurück
und mit ihr mein Traum.

Gedanken explodieren,
mein Kopf spielt verrückt,
mein Herz hüpft und springt,
bin allem entrückt.

Vergessen, die Tränen,
als Schmerz mich bedrückt.
Jetzt lacht meine Seele,
ist völlig entzückt.

Ich kann wieder denken,
kann wieder schreiben,
Blockade gelöst,
so lass ich mich treiben.

Gefühle erweckt,
Fantasien entfacht,
oh meine Muse,
wie schön ist die Nacht.

© Chérie de Louis (Januar 2010)

Höhenflug


Kopf verwirrt,
Herz verirrt,
es ist passiert,
Du hast mich berührt.

Gefühle toben,
bin ganz weit oben,
fast abgehoben,
Du hast mich verführt.

Ich glaub es kaum,
ist wie ein Traum,
durch Zeit und Raum
hab ich Dich gespürt.

© Chérie de Louis (Januar 2010)

Angst


Ich will kämpfen um Dich,
für mich.
Weiß dass es lohnt,
hab es immer betont.
Du bist ein Geschenk
und ich denk,
dass das Schicksal mich liebt,
weil es Dich gibt.

Anstatt zu verzagen,
sollte ich's wagen,
zu öffnen mein Herz,
doch die Angst vor dem Schmerz,
falls Du sagst, lass mich los,
die ist groß.
Und so setz ich nur Zeichen,
doch werden sie reichen?

Reden wir aneinander vorbei
und keiner hört des anderen Schrei?
Sind in Ängsten wir gefangen,
weil wir bangen
um unsere Seelen?
Uns quälen,
aus Angst vor dem Licht,
das vielleicht unsere Träume zerbricht?

Kann ich vermeiden
zu leiden?
Angst überwinden,
Gefühle verbinden?
Denkst Du wie ich,
oder täusche ich mich?
Ohne zu fragen,
wirst Du es nie sagen.

"Angst, geh fort!"
Noch lähmt sie mein Wort.
Ist sie dabei,
bin ich nicht frei,
Dir meine Liebe zu zeigen,
statt hilflos zu schweigen.
Erklär ihr nun den Krieg
und hoffe auf Sieg.

© Chérie de Louis (Januar 2010)

Schrei


Hörst Du den Schrei?
Vorbei!
Will ihn nicht hören,
er wird alles zerstören.
Höre ihn jede Nacht,
sträube mich, kämpfe gegen seine Macht.

Macht, die meine Träume stiehlt,
meiner Seele Glück entzieht,
Kälte in mich pflanzen wird,
bis mein Herz im Eis erfriert.
Wehre mich, es darf nicht sein,
laut sag ich "Nein".

Schrei, sei still,
denn ich will
weiterhin hoffen.
Alles ist offen
solange ich glaube,
ich hab meine Liebe getroffen.

© Chérie de Louis (Januar 2010)

Verloren?


Gefühle, fast erfroren,
wir haben ihn verloren.
Ein stummer Schrei,
ist es vorbei?
Fremde Mächte walten,
wir können ihn nicht halten.
Im Vorübergehen,
keiner hat's gesehen,
schloss er sein Herz,
ertränkte den Schmerz.
Hilflos stehen wir daneben,
bitte, komm zurück ins Leben...


© Chérie de Louis (Januar 2010)

Der Tag


Traum, der Du kommst in lauer Nacht,
heiße Gedanken mitgebracht,
streichelnd mich berührst
und dabei verführst.
Lasse mich betören,
möchte Dir gehören.
Gedanken sind jetzt frei,
ohne Seelenschrei...

Schmerz, der Du kommst am Morgen,
tief in mir verborgen.
Quälend Deine Pein,
kriechst in mich hinein.
Lähmst meine Gedanken,
weist mich in die Schranken.
Tränen fließen heiß,
hoher Preis...

Liebe, die Du kommst am Tage,
stellst mir keine Frage.
Bist einfach da,
viel zu nah.
Will mich hingeben,
sie leben.
Gefühle werden klar,
werden wahr...

Hoffnung, die mich trägt am Abend,
nicht verzagend,
rosarote Träume schreibst,
wieder in die Nacht mich treibst,
wenn schmerzhaft er mir fehlt,
bist Du es, was zählt.
Wenn die Liebe mich verlässt,
halt mich fest...

© Chérie de Louis (Januar 2010)

Was wird sein?



Werd' ich Deine Stimme hören,
oder Deine Lippen spüren?
Nochmal Deine Nähe fühlen
und in Deinen Haaren wühlen?

Wird Dein Arm mich fest umschließen,
wirst Du Dich in mir ergießen?
Bringst Du mich nochmal zum Schreien,
wird Deine Haut an meiner sein?

Werden wir einander lieben,
von der Wolllust angetrieben?
Uns're Zungen sich berühren,
Deine Blicke mich verführen?

Nervenbahnen explodieren,
oder werd ich weiter frieren?
Alle Wege stehen Dir frei...
ich bin da, bist Du dabei?

© Chérie de Louis (Januar 2010)

Komm zurück


Will nicht erwachen,
nicht leben ohne Dein Lachen.
So viele Fragen,
kaum zu ertragen.

Unzählige Stunden
schon überwunden,
immer wieder
dieselben Lieder.

Die Suche nach Raum
für meinen Traum,
blockiert mein Herz
mit Schmerz.

Ich möchte leben,
Dir alles geben.
Doch Du fehlst mir zum Glück,
Komm zurück!

© Chérie de Louis (Januar 2010)

Vom Frühling der Liebe


Und wie Samen, die unter der Schneedecke träumen,
so träumen Eure Herzen vom Frühling. *Khalil Gibran

Vom Frühling der Liebe

Spürst Du die Triebe?
Wie zart sie erwachen
mit jedem Lachen von Dir,
fühl ich sie wachsen in mir.

Spürst Du es auch,
das Kribbeln im Bauch?
Flatternde Nerven, pulsierendes Blut,
Geliebter, nur Mut,
lass sie zu, diese Gier,
teil sie mit mir.

Spürst Du die Sonne?
Fühlst Du die Wonne?
Gefühle, die nur danach streben
zu leben.
Viel zu lang schon begraben im Schnee,
frostig kalt, es tat ihnen weh.

Doch sie hatten einen Traum,
und wie die zarten Triebe am Baum,
recken sie sich der Sonne entgegen.
Die Sonne bist Du, auf all meinen Wegen.

© Chérie de Louis (Januar 2010)

Trau Dich


Schwing Dich hoch zum Hügel der Lust,
trau Dich, mach Dir die Liebe bewusst.
Zögere nicht, folge dem Licht,
dass die Seele erhellt,
Dich entführt in die Welt
Deiner inneren Glut.
Bekämpfe die Wut, zeige Mut.

Trau Dich und warte nicht,
bis ein neuer Tag anbricht.
Was soll noch geschehen,
kannst Du nicht sehen
das liebende Herz,
dass voller Schmerz
die Hand Dir reicht,
nicht von Deiner Seite weicht?

Öffne Dich, zähl nicht auf die Zeit.
Wage es und sei bereit.
Versuch nicht alles zu verstehen
und Dich nur im Kreis zu drehen.
Trau Dich, schwing Dich hoch zum Hügel,
lass Dich tragen,
ohne den Verstand zu fragen,
von der Liebe Flügel.

© Chérie de Louis (Januar 2010)

Der Traum


Gefühle, nicht von dieser Welt,
Erregung ist alles was zählt.
Blitze durch Nervenbahnen
lassen erahnen,
machen nur kurz bewusst,
die Explosionen der Lust.

Blick, in unergründliche Augen,
Münder, sich aufsaugen,
einatmen, Hitze spüren,
sich verführen.
Der Sinn des Lebens,
kein Augenblick vergebens.

Jede Sekunde genießen,
keine Tränen vergießen.
Der Moment,
ungehemmt,
berauscht vom Glück,
er ist zurück.

Der schwarzen Nacht
gebührt die Macht.
Zeit zu träumen,
Liebende, die sich aufbäumen,
sich wehren und bangen,
in Träumen gefangen.

Erwachen, unbändiger Schmerz
erreicht das Herz.
Alles nur Traum,
begreife es kaum.

Wir wollten träumen.
nichts versäumen.
Uns alles geben,
die Liebe leben.

Traumfänger, wichtig wie keiner,
ist unser Traum heut' nur noch meiner?

© Chérie de Louis (Januar 2010)

Stummer Schrei


Hörst Du denn nicht den Schrei,
aus der Tiefe meiner Seele?
Doch kein Ton entweicht der Kehle.
Ist es wirklich schon vorbei?

Ungeweinte Tränen fließen,
ungesagte Worte klingen,
wollen in Dein Herz eindringen,
sich im Tränenmeer ergießen.

Lautlos schreit die Seele,
hofft, zu erreichen Dein Herz.
So sehr ich mich auch quäle,
fühle nur noch Schmerz.

Warte auf ein Zeichen,
möchte Dich erreichen,
hin zu Deinem Geist
bevor das letzte Band zerreißt.

Tränen überspülen den Schmerz,
kühlen ihn, doch lindern ihn kaum.
Vergangenheit war nur ein Traum,
verwundet ist mein Herz.

© Chérie de Louis (Januar 2010)

Der Traumfänger



"So wie Du tötet niemand,
raubst den Kopf, lässt das Herz."
*Rosenstolz

Vor noch gar nicht allzulanger Zeit, da begegnete ich
einem Traumfänger. Er bescherte mir die schönsten
Träume, träumte sie mit mir und sammelte sie ein. Immer
dann, wenn ich einen Traum brauchte, konnte ich darauf
zurückgreifen.
Doch eines Tages verschwand er aus
meinem Leben, still und heimlich, genauso plötzlich,
wie er es betreten hatte, und er nahm alle Träume mit.
Lange konnte ich es nicht begreifen, suchte nach ihm,
hoffte auf seine Rückkehr und vermisste meine Träume.
Ich versuchte, neue schöne Träume zu sammeln, aber es
gelang mir nicht, denn in mir war eine große Leere und
Traurigkeit.
Ich habe geweint, gehofft und immer wieder
versucht zu träumen. Doch jeder Versuch endete in einem
Tränenmeer.
Heute weiß ich, dass es falsch war, einem
Traumfänger zu vertrauen, denn...

„Wer unsere Träume stiehlt, gibt uns den Tod.“
*Konfuzius

Es ist ein langsamer Tod, schleichend, grausam. Er
frisst sich durch den Körper, lässt die Seele erkalten,
das Herz erfrieren, das Blut erstarren.
Nur der Kopf
lebt weiter und leidet. Leidet, weil er sich erinnert,
an Gefühle, Wärme, Vertrauen, Hoffnungen, Träume voller
Liebe und er schreit:

"Vergiss nicht, mir einen Teil unserer Träume zurückzugeben,
denn wir haben sie doch gemeinsam geträumt."

Ein stummer, nicht endender Schrei, unerhört.

Dreh Dich noch einmal um Traumfänger,
und sieh, was Du verursacht hast...

© Chérie de Louis (03.Januar 2010)

Bist Du dabei?


Berührt, verführt.
Erwacht, gelacht.
Begonnen, gewonnen.
Kein Krieg, nur Sieg,
auf beiden Seiten, zu allen Zeiten.
Verrückt, beglückt.
Münder bestreben, aneinander zu kleben.
Körper sich sehnen, aneinander zu lehnen.
Seelen, die lenken, Herzen, die schenken.
Gedanken sich finden, aneinander sich binden.
Gefühle im Netz eingesponnen,
unmerklich, zart, aus Träumen gewonnen.
Im Geist vereint und dennoch frei
bin ich bei Dir, bist Du dabei?

© Chérie de Louis (Dezember 2009)

Sei bereit


Lass mich zweifeln, lass mich lachen,
lass mich nach den Sternen greifen
und verrückte Sachen machen.

Nur lebendig gibt's ein Morgen,
kämpf sie nieder, uns're Sorgen.
Zeig mir Deine Kraft, zeig Stärke,
dass ich zu Dir aufsehen kann.
Zeig es mir durch Deine Werke,
ziehe mich in Deinen Bann.

Erinner Dich an alte Zeiten,
Gedanken gehen gern zurück,
aber lass Dich nicht verleiten,
darin gänzlich abzugleiten.
In der Zukunft liegt Dein Glück.

Nimm es Dir mit beiden Händen,
trag's den steilen Berg hinauf,
jedes Mühsal wird mal enden.
Auch Dein Schicksal wird sich wenden
und am Gipfel wird er warten,
süßer Lohn für Deine Taten,
sehnsuchtsvoll den Mund Dir bieten,
Dich umarmen und behüten.

Dieses Ziel vor Augen,
musst Du an Dich glauben,
manches hinterfragen.
Dir immer wieder sagen:
Bald kommt die Zeit der Zweisamkeit.
Dann sei bereit...

© Chérie de Louis (November 2009)

Sehnen


Tiefe Sehnsucht,
schwarze Nacht,
wieder mal allein erwacht.

Pochendes Herz,
süßer Schmerz.
Verblassender Traum,
erinner mich kaum.

Entfernungskluft,
Sehnsucht in der Luft.
Atmen fällt schwer,
vermisse Dich sehr.

Momente nur.
Gedanken auf weiter Flur,
werden erst vergehn,
wenn wir uns wiedersehn.

© Chérie de Louis (November 2009)

Sag mir, was?


Was ist es, das uns verbindet?
Woher rühren die Gefühle,
die man in dem Anderen findet?
Wohin wird uns die Zukunft führen,
wenn unsere Seelen sich berühren?
Was passiert mit unserem Herz,
woher kommt der Trennungsschmerz?
Welche Macht hat über Nacht,
dieses Feuerwerk entfacht?

Viele ungeklärte Fragen,
sollen wir es einfach wagen?
Hindernisse ignorieren,
ineinander uns verlieren?
Kopfüber ins Wasser springen,
gegen Vorurteile ringen?

Gib gut drauf Acht,
auf die Gedankenmacht.
Worte, die wir hören,
Gedanken, die betören,
sie werden uns verführen,
zu öffnen jene Türen,
die lang verschlossen blieben.
Ist jetzt die Zeit?
Sind wir bereit,
uns ernsthaft zu verlieben?

© Chérie de Louis (November 2009)

Verwirrungen


Manchmal trügt der Schein,
manchmal scheint es Trug,
manches scheint zu sein und ist dennoch nicht,
manches ist, und scheint doch anders,
scheinbarer Trug kann Wahrheit sein,
scheinbare Wahrheit ist trügerisch,
nichts scheint, wie es ist,
und doch scheint alles wahr.
Scheinbar trügerische Wahrheit?
Wahre den Schein,
damit die Wahrheit nicht erscheint.

Ist es ein Spiel?
Ich spiel nicht mit... oder nur zum Schein..?

© Chérie de Louis (August 2009)

Neue Wege

Gibt's ein Leben nach der Liebe,
ungeschönt und voller Glück?
Oder bleiben nur noch Triebe
und Erinnerung zurück?

Es kann dauern, viele Jahre,
vielleicht wird es niemals sein,
doch die Hoffnung stets bewahre,
nur als Schimmer, winzig klein.

Plötzlich spürst Du neues Leben,
fühlst eine Veränderung,
Dir wird das Gefühl gegeben,
zu schweben ohne Steuerung.

Lass Dich von der Wolke tragen,
rosarot, dem Himmel nah,
stell jetzt lieber keine Fragen,
Wolken sind zum Träumen da.

Doch was wird aus Deinen Träumen?
Halt sie fest in Deiner Hand.
Achte drauf, nichts zu versäumen,
nur Reales hat Bestand.

Was hast Du schon zu verlieren?
Nutz doch lieber jede Chance.
Es kann lediglich passieren,
zu verlieren die Ballance.

Greif das Glück mit beiden Händen,
lass es wild und heftig sein.
Ohne Hilfe wird es enden,
doch steter Tropfen höhlt den Stein.

Sollte es dann anders kommen,
bleibe weiter hoffnungsvoll.
Denke nach und bleib besonnen,
auch der nächste Stein glänzt toll.

© Chérie de Louis (Juli 2009)

Erkenntnis

Nur wer sich selbst liebt,
kann Liebe geben.

Aber es gibt Menschen, die sind so selbstverliebt,
dass keine Liebe für andere übrig bleibt.

Liebst Du einen solchen Menschen,
wirst Du ausgesaugt, ohne Liebe zu empfangen.
Und am Ende stehst Du mit leerem Herzen da
und kannst nicht einmal mehr Dich selbst lieben.

Glücklich, wer in diesem Moment mit neuer Liebe erfüllt wird...

© Chérie de Louis (Juli 2009)

Verwundetes Herz

Geliebt und verloren,
besser nie geboren.
Düster die Zukunft ohne Dich,
Dein Versprechen war, ich verlass Dich nicht.

Jahre, vergangen in tiefer Trauer,
um mich gezogen eine Mauer.
Nie wieder möchte ich spüren den Schmerz,
versenke den Schlüssel zu meinem Herz
im Tränenmeer,
doch dann kam er.

Er tauchte hinab in die Tiefe der Seele.
Nahm den Schlüssel, schloss auf,
sah nicht, wie ich mich quäle.

Ich ließ mich fallen, nur einen Moment,
es gab nur ihn, doch er blieb mir fremd.
Er trug zwei Schlüssel an seiner Brust,
der zweite Schlüssel, er nahm mir die Lust.

Ich habe einen Freund gewonnen,
die Liebe jedoch, sie ist zerronnen.

Den Schlüssel zum Herz werd ich verstecken,
nie wieder soll es jemand wecken,
das Gefühl von Liebe und Vertrauen.
Ich werde wieder Mauern bauen.

© Chérie de Louis (Juli 2009)

Ich entscheide mich...


Es gibt Momente im Leben,
da braucht man seine Illusionen,
um Kraft zu bekommen.

Doch es kommt der Augenblick,
da klopft die Realität an Deine Tür,
um die Illusionen abzuholen.

Nun musst Du Dich entscheiden.

Reicht Deine Kraft,
um der Realität ins Auge zu sehen,
Dich ihr zu stellen und sie zu leben?

Oder schließt Du Dich ein,
umklammerst Deine Illusionen,
um Deine Hoffnung zu nähren?

Dann vergiss nicht...
Hoffnung ist ein geiles Frühstück,
aber ein beschissenes Abendessen...

© Chérie de Louis (Juli 2009)

Wandlung


Schön war die Zeit zu zweit,
sorgenfrei und hoffnungsvoll.
Die Zukunft rosarot,
kein Schatten weit und breit.

Glücklich war die Zeit zu dritt.
Kleine Probleme, aber die Sonne
war stärker, als der Schatten,
der ab und an vorüberglitt.

Vernichtend war die Zeit zu viert.
Voller Lügen, voll Betrug.
Dunkelheit umgibt die Liebe.
Einer hat zuviel riskiert.

Tödlich ist die Einsamkeit,
die heut' mein Herz umgibt.

© Chérie de Louis (November 1991)

Verrat


Ich habe geliebt,
ohne wenn und aber.
Ich habe vertraut,
ohne zu zweifeln.
An ihn geglaubt,
wie ein Kind.
Ich war glücklich...

Warum plötzlich diese Zweifel?
Warum plötzlich diese Angst?

Panik, die mein Herz umklammert,
Zweifel, der mich weinen lässt.
Doch gläubig halt ich an der Liebe fest.

Nein, dieser Mann ist nicht wie and're.
Er ist standhaft, er ist stark.
Niemals wird er mich enttäuschen,
denn er liebt mich,
auch wenn's anders scheinen mag.

Doch der Glaube ist zerbrochen,
nicht durch and're,
nur durch ihn.
Alles hat er mir genommen,
Liebe, Glaube, Hoffnung, Glück.
Eine And're hat's bekommen,
nur der Mann,
der kam zurück.

Da steht er nun,
noch warm von den Händen der Anderen,
noch feucht von ihrem Schweiß.
Fremd ist er mir,
der Mann, von dem ich gar nichts weiß...

© Chérie de Louis (November 1991)

Kraft der Liebe

http://www.youtube.com/watch?v=lPT886tOW5o


Düstere Wolken, eisiger Wind;
Regen fällt,
und mit jedem Tropfen, der mich berührt,
sinkt meine Stimmung.

Doch wenn Du kommst,
mich berührst und mir sagst:
"Ich liebe Dich",
kann keine Wolke so dunkel,
kein Wind so kalt und
kein Regen nass genug sein,
um der Sonne,
die dann in mir scheint
und mich erwärmt,
die Kraft ihrer Strahlen zu nehmen.

© Chérie de Louis (November 1986)


Montag, 22. Februar 2010

Der Himmel


http://www.youtube.com/watch?v=xXWb_ZTaz8s


Dich zu lieben bedeutet, ein Himmel auf Erden.
Worte reichen kaum aus, zu erklären,
was mich bewegt.
Von Glück geprägt
sind die Stunden mit Dir.
Wenn Du fort bist, ist alles so leer,
weil mein Herz mit Dir geht,
meine Gedanken Dich begleiten.

Was mir bleibt, ist die Sehnsucht
in jenen Zeiten,
da wir getrennt.
Sie ist stark, wie das Feuer,
das in mir brennt,
durch die Liebe entfacht,
durch Erfüllung aller Träume,
die jemals bei Nacht
ich geträumt,
nie zu hoffen gewagt,
dass es irgendwo jemanden gibt,
der mich liebt.

Orkanartig erwachen Gefühle in mir.
Es ist traumhaft schön,
ich hoffe, sie werden niemals vergehn,
die unendlich glücklichen Stunden mit Dir.

Wenn ich auch denke,
was soll nur daraus werden,
mir ist es egal,
ich will mich nicht wehren
gegen ein Leben in Liebe,
einen Himmel auf Erden...

© Chérie de Louis (Mai 1986)


Trennungs-Schmerz

http://www.youtube.com/watch?v=VgjQnt7onrA


Trennung, ein Schmerz brennt in mir.
Hoffnung, wofür?
Liebe ist schwer zu verstehen,
aber sie wird ihre Wege gehen.

Endlos, die Nächte ohne Dich,
Träume am Tag verfolgen mich.
Sehnsucht nimmt den Platz der Gefühle ein.
Erfüllung, wird sie je greifbar sein?

Verzweiflung und Hoffnung im Streit,
Gedanken zu allem bereit.
Grenzen des Irrsinns sind zu sehen,
doch wie wird es weitergehen?

Chaos bestimmt das Leben fortan.
Erinnerungen führen zum Wahn.
Regungen, nie gekannt und doch stark, werden wach,
lenken die Stimmung in eine Bahn voller Kurven, Höhen und Tiefen...

Was bleibt, das ist Trauer,
so stark nie gekannt.
Die Träume sind erloschen,
doch Spuren hinterlässt ein jeder Brand.

Und die Asche, die bleibt, kann ein Anfang sein,
denn ihre Existenz ist nicht anfechtbar,
Träume jedoch werden selten wahr.

© Chérie de Louis (Juni 1985)